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eis-und-orangen Leiste

Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann (Laufzeit 87 Minuten)

 

Anu ist Dirigentin, Kadri Managerin und Geschäftspartnerin ihrer Schwester. Ihr gemeinsames Projekt ist das international gefragte estnisch-finnische Sinfonieorchester, das neunzig Musiker aus verschiedenen Ländern vereint. Musik über die Grenzen hinweg – das ist der Traum, den die Schwestern leben. Demnächst auch in der Europäischen Union, die um zehn Länder größer und reicher wird. Einige von ihnen stehen im Mittelpunkt dieser Entdeckungsreise, die im winterlichen Eis des Hafens von Tallinn beginnt und im Frühling über dem Mittelmeerhafen von Malta endet. Künstler, Musiker, Filmschaffende, Fotografen und Modeschöpfer stellen ihre Länder vor, erzählen Geschichten und Anekdoten über ihre Heimat, zeigen ihre Kunstwerke und sprechen über die Zukunft in der EU. Für den Bildhauer David Cerny, dessen provokante Installationen in der Prager Innenstadt zu sehen sind, ist der EU-Beitritt Tschechiens eine willkommene und einzig mögliche gesellschaftliche Entwicklung. Dem grenzenlosen Europa sieht auch der ungarische Regisseur Lajos Koltai optimistisch entgegen, gleichwohl findet er es wichtig, die nationale Identität und Kultur zu bewahren. Neben Aufbruchstimmung und Zukunftsvisionen geht es auch um verdrängte Geschichte wie die des jüdischen Viertels Kaziemirz in Krakau. Die polnische Fotografin Elzbieta Lempp thematisiert sie in ihrer Arbeit.
Die filmische Reise führt auch in den polnischen Skiort Zakopane, ermöglicht den Besuch eines mittelalterlichen Restaurants in Tallinn und eines Weingutes in Slowenien, erlaubt einen Einblick in die ekstatische Technoparty im Budapester Thermalbad Rudas. Es gibt viel zu entdecken in dem neuen alten Europa, zwischen dem Packeis des Nordens und den afrikanischen Winden auf Malta.

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